{"id":2,"date":"2015-08-19T04:23:47","date_gmt":"2015-08-19T04:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/digitale-revolution-in-suedosteuropa.dorde-tomic.de\/?page_id=2"},"modified":"2015-09-06T11:37:42","modified_gmt":"2015-09-06T11:37:42","slug":"sample-page","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/digitales-suedosteuropa.dordetomic.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"Projektidee"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Global betrachtet zeichnete sich zu Beginn der 1990er Jahre und dabei insbesondere mit der Verbreitung des Internets bzw. insbesondere des World Wide Web ein wesentlicher Umbruch ab: die \u201adigitale Revolution\u2018. Damit wurde der Grundstein f\u00fcr einen bedeutenden Prozess gesellschaftlichen Wandels gelegt, dessen Dynamik jede bisherige Modernisierung zu \u00fcbertreffen scheint und dessen Entwicklung nur schwer zu prognostizieren ist. Diese \u201aRevolution\u2018 geschah etwa zeitgleich zu den verschiedenen \u201aRevolutionen\u2018 in fr\u00fcheren staatssozialistischen L\u00e4ndern und f\u00fcgte dem bereits stattfindenden grundlegenden politischen und \u00f6konomischen Wandel eine weitere Dimension hinzu. Wie dieser Wandel konkret zustande kommen konnte soll am Beispiel der Region S\u00fcdosteuropas seit Ende der 1980er Jahre erforscht werden. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Staaten und Gesellschaften des ehemaligen Jugoslawiens, Bulgarien und Rum\u00e4nien, w\u00e4hrend andere Beispiele aus der Region nur punktuell behandelt werden. Mittels eines akteursorientierten Ansatzes und die Besonderheiten der bestimmten \u201aGeographie des Digitalen\u2018 fokussierend soll die zentrale Forschungsfrage beantwortet werden, wie, unter welchen Umst\u00e4nden, von welchen Akteuren und mit welchen Implikationen f\u00fcr den gesamten gesellschaftlichen Wandel die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Zeit vom Ende der 1980er Jahre bis um die Jahrtausendwende in S\u00fcdosteuropa entwickelt, angeeignet und etabliert wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel des Vorhabens, das sich als Beitrag zur Neueren und neuesten Geschichte und zur S\u00fcdosteurop\u00e4ischen Geschichte versteht, ist eine Geschichte der Anf\u00e4nge des \u201adigitalen Zeitalters\u2018 in S\u00fcdosteuropa. Der Entwicklung des neuen \u201edigitalen S\u00fcdosteuropas\u201c folgend, werden dabei folgende Aspekte bzw. Bereich gesellschaftlichen Lebens thematisiert: (1) Hochschulen als Entstehungsorte neuer Technologien und des entsprechenden Wissens, (2) die sich neu entfaltende (Markt-)Wirtschaft mit neuen IT-Unternehmen, (3) die Politik als Kontext wie als Schauplatz auch digital ausgetragener Machtk\u00e4mpfe, (4) die Medienlandschaft zwischen Demokratisierung und technologischen Innovationen und (5) die neue Zivilgesellschaft zwischen \u201edigitaler Experimentierfreudigkeit\u201c und strategischem Handeln. Zur Untersuchung dieser Forschungsfelder und zur Beantwortung der zentralen Fragestellung werden nebst \u00fcblicher Quellen und \u201aklassischer\u2018 Methoden vorwiegend digitale Quellen und Ressourcen herangezogen. Eine solche Geschichte einer \u201a(digitalen) Revolution w\u00e4hrend der (demokratischen) Revolution\u2018 in S\u00fcdosteuropa kann sich als ein h\u00f6chst aufschlussreicher Weg erweisen, sowohl die Geschichte des gesellschaftlichen Wandels seit Ende der 1980er in dieser Region allgemein neu zu denken, als auch den abstrakt oder theoretisch bereits vielfach gef\u00fchrten Diskussionen \u00fcber diverse Ph\u00e4nomene des \u201adigitalen Zeitalters\u2018 eine weitere solide empirische Grundlage zu bieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Global betrachtet zeichnete sich zu Beginn der 1990er Jahre und dabei insbesondere mit der Verbreitung des Internets bzw. insbesondere des World Wide Web ein wesentlicher Umbruch ab: die \u201adigitale Revolution\u2018. 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